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| subject: | Salon im Net Ausgabe Nr. 10 |
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## Nachricht weitergeleitet / Mail forwarded (Datum/Date): 24.03.04
## Ersteller / Origin: ilona.duerkop{at}laostagebuch.net
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Salon im Net
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Ausgabe Nr. 10 24. M=E4rz 2004
Druck-Information: Dieser Newsletter hat 10 Seiten
1. Neues im Salon
2. Neues im Laos Tagebuch
3. Thema: Schreibprojekt im Salon im Net
4. Thema: Seit sieben Jahren ist sie eine Frau
5. Link zu Vientiane Times (engl.)
6. Literaturquiz
7. Die Netwanderin Ilona Duerkop stellt vor
8. Autobiographisches
9. Sturz in die Literatur mit Kira
10. Leserbriefe
11. Deine Homepage
12. Das Gedicht zum Schluss
Impressum
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=20
1. Neues im Salon=20
Ada Diekmann schreibt ein Blogg f=FCr den Salon im Net. Der Link zum Bloc=
k
wird in jedem neuen Salonbeitrag zu finden sein. Wer sich den Link zum
Blogg direkt merken m=F6chte findet Ada Diekmann hier:
http://adadiekmann.blogg.de
Durch meine Arbeit an der Schule habe ich nicht soviel Zeit f=FCr meine
Seiten gehabt wie ich m=F6chte. Wie einige von euch bereits wissen, arbei=
te
ich seit August 2003 fest als Deutschlehrerin f=FCr die Vientiane
International School (VIS). Auch die Schule hat eine Homepage, wer sich
dort einmal umschauen m=F6chte findet sie hier:
http://www.vis.laopdr.com=20
http://www.laostagebuch.net/salon.html =20
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=20
2. Neues im Laos Tagebuch
Alle M=E4rzeintr=E4ge befinden sich auf meiner Festplatte und ich hoffe d=
as
ich sie in den n=E4chsten Tagen in das Tagebuch hoch laden kann.
Eine neue Galerie ist auch schon in Arbeit.
Es lohnt sich als nachzuschauen.
Im Laos G=E4stebuch gibt es bald den 5000 Aufruf, wer um diese Zeit der
Erste ist, der einen Eintrag ins G=E4stebuch schreibt, bekommt zwei
Postkarten von mir aus Laos geschickt. Damit ich die Postanschrift nach
fragen kann bitte E-Mailadresse nicht vergessen.
http://www.laostagebuch.net=20
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3. Thema: Schreibprojekt im Salon im Net=20
=84Ungehaltene Reden=93, dies ist das Thema des neuen Mitschreibprojekts =
im
Salon.
Viele von uns kennen das, man putzt sich die Z=E4hne und in Gedanken sagt
man all das, was man einem bestimmten Menschen schon immer einmal sagen
wollte, aber nie gesagt hat.
Man hat einem Menschen sehr weh getan, vielleicht liegen schon Jahre
dazwischen, aber man kann es einfach nicht vergessen und schreibt in
Gedanken, oder auch wirklich, Briefe die man nie abschickt, auch dies ein=
e
ungehaltene Rede.
Nach dem Tod der Mutter wird einem pl=F6tzlich klar was man mit ihr verlo=
ren
hat und w=FCrde es ihr gerne sagen.
Die/der Angebetete ist so fern, als lebe sie/er in einem anderen
Sonnensystem, ihr/ihm die Gef=FChle gestehen=85
Wenn man einmal dar=FCber nachdenkt fallen einem viele Reden ein, die zu
halten w=E4ren.
In den geschilderten Beispielen sind sie sehr pers=F6nlich und ich verste=
he
und akzeptiere Nicknamen f=FCr dieses Schreibprojekt. Bitte teilt am Ende
eures Beitrages mit unter welchem Name der Beitrag im Salon ver=F6ffentli=
cht
werden soll. Die Rede soll nicht l=E4nger als drei DINA4 Seiten sein. Der
Einsendeschluss wird im n=E4chsten Newsletter Salon im Net bekannt gegebe=
n.
Er wird nicht vor dem 15. April sein.
Alle Beitr=E4ge bitte an ilona.duerkop{at}laostagebuch.net , mit dem Betreff=
:
Ungehaltene Reden.
http://www.laostagebuch.net/salon.html=20
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=20
4. Thema: Seit sieben Jahre ist sie eine Frau
Als Mianne Bagger, in D=E4nemark, das Licht der Welt erblickte, fand sie
sich im falschen Geschlecht wieder. Mit knapp 30 korrigierte sie diesen
Irrtum der Natur, mit Hilfe von Chirurgen und Hormonen. Seit sieben Jahre=
n
befindet sich ihre Seele im richtigen K=F6rper.
Mianne Bagger ist Profigolferin. Sie hat die Dachverb=E4nde der Golfer
aufgefordert, die Antrittsregeln f=FCr Spielerinnen bei
Profi-Veranstaltungen zu =E4ndern. Dort hei=DFt es, dass eine Golferin al=
s
Frau geboren sein muss.
F=FCr Mianne steckt viel Unwissenheit darin, wenn die Verb=E4nde einwende=
n,
das sie den Golferinnen durch Kraft =FCberlegen sein k=F6nne. Dabei flieg=
t ihr
Ball kaum weiter als 200 Meter. Kolleginnen schaffen es auf 230, die
Schwedin Annika S=F6renstam schl=E4gt ihre Drives im Durchschnitt 240 Met=
er
und die Amerikanerin Michelle Wie (14) schaffte bereits 270 Meter.
Die Diskussion =FCber Mianne Baggers Spielberechtigung bei k=FCnftigen
Turnieren ist in vollem Gange.
Mianne Bagger hat Verst=E4ndnis f=FCr manch einen Einwand und wirkt recht
gelassen, obgleich ihre Zukunft auf dem Spiel steht. =84Ich kann die
Diskussion =FCber die Spielberechtigung zum Teil verstehen,=93 sagt sie, =
=84aber
die Leute haben keine Ahnung =FCber Transsexualit=E4t. Wenn man eine
Geschlechtsumwandlung vollzieht, verliert man durch die Hormonbehandlung
Muskelmasse und Kraft. Es ist v=F6lliger Quatsch anzunehmen, ich w=E4re
kr=E4ftiger als die anderen Golferinnen.=93
Der australische Frauengolfverband hat seine Regeln bereits ge=E4ndert un=
d
transsexuelle Spielerinnen die ihre Umwandlung nachweisen k=F6nnen=20
zugelassen.
Die anderen Spielerinnen der =84Australien Women=B4s Open=93 unterst=FCtz=
en Mianne
Bagger. Der Vorsitzende der europ=E4ischen Frauentour findet Baggers
Beschwerden =FCberlegenswert.
Ein Beitrag aus Ada Diekmanns Blogg, vom 9. M=E4rz 2004=20
http://adadiekmann.blogg.de=20
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=20
5. Link Vientiane Times (engl.)
http://www.vientianetimes.gov.la =20
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=20
6. Literaturquiz
Der gesuchte Roman beginnt mit den folgenden Worten:
=84AM ANFANG war der Fluss. Der Fluss wurde zu einer Stra=DFe, und die St=
ra=DFe
verzweigte sich =FCber die ganze Welt. Und da die Stra=DFe einst ein Flus=
s
war, war sie immer hungrig.
In jenem Land des Anfangs mischten sich die Geister unter die Ungeborenen=
=2E
Wir konnten zahlreiche Formen annehmen. Viele von uns waren V=F6gel. Wir
kannten keine Grenzen. Es wurde viel gefeiert, gespielt und geklagt. Wir
feierten viel wegen der sch=F6nen Schrecken der Ewigkeit. Wir spielten vi=
el,
weil wir frei waren. Und wir klagten viel, weil unter uns immer jene
waren, die gerade aus der Welt der lebenden zur=FCckgekehrt waren. Sie wa=
ren
untr=F6stlich =FCber all die Liebe, die sie zur=FCckgelassen, all das Lei=
d, das
sie nicht wieder gut gemacht, all das, was sie nicht verstanden, und =FCb=
er
all das, was sie kaum zu lernen begonnen hatten, bevor sie in das Land de=
s
Ursprungs zur=FCckgeholt worden waren.
Nicht einer von uns freute sich darauf, geboren zu werden. Wir mochten
die H=E4rte des Daseins nicht, die unerf=FCllten Sehns=FCchte, die eingez=
=E4unten
Ungerechtigkeiten der Welt, die Labyrinthe der Liebe, das Unverst=E4ndnis
der Eltern, die Unausweichlichkeit des Sterbens und die erstaunliche
Gleichg=FCltigkeit der Lebenden inmitten der einfachen Sch=F6nheit des
Universums. Wir f=FCrchten die Herzlosigkeit der Menschen, die alle blind
geboren werden und von denen nur wenige jemals sehen lernen.=93
L=F6sungen mit dem Betreff: =84Literaturquiz: Salon im Net Ausgabe 10=93
an ilona.duerkop{at}laostagebuch.net=20
Die erste richtige Einsendung erh=E4lt eine Postkarte aus Laos.=20
Die Anschrift des oder der Abonnentin erfrage ich im Gewinnfall per
E-Mail. Die Postanschrift wird von mir nicht weiter gegeben an Dritte.
Aufl=F6sung! Literaturquiz Salon im Net Ausgabe 8:
Das Piano von Jane Campion und Kate Pullinger =20
Harald Summer sandte die erste Mai mit der richtigen Antwort, zwei
Postkarten aus Laos sind auf dem Weg zu ihm. Vielen Dank f=FCr die
Beteiligung.
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=20
7. Die Netwanderin Ilona Duerkop stellt vor:
In diesem Newsletter: Literatursturz von Perke:
http://www.literatursturz.de
Homepage der Vientiane International School: http://www.vis.laopdr.com
Die laotische Vientiane Times: http://www.vientianetimes.gov.la
Ada Diekmann Blogg: http://adadiekmann.blogg.de=20
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=20
8. Autobiographisches
Anmerkung der Redaktion: Die folgenden Fragen stammen aus dem Leserbrief
von Jenny. Der gesamte Leserbrief befindet sich weiter unten, unter Rubri=
k
Nr. 10, Leserbriefe.
Frage: Dass du alle zwei Jahre nach Deutschland f=E4hrst, und das f=FCr s=
echs
bis acht Wochen, das ist ja eine relativ kurze Verweildauer, nach meinem
Empfinden. Wie empfindest du es?
Antwort: Deutschland vermisse ich nicht, meine Freunde und meine Familie
schon. Inzwischen bin ich seit sieben Jahren in Laos und ich bin sehr
gl=FCcklich dar=FCber, dass meine Freundschaften sich als Dauerhaft und
Best=E4ndig erwiesen haben. Wenn ich nach Deutschland komme, kann ich die
Gespr=E4che dort wieder aufnehmen wo sie vor zwei Jahren stehen geblieben
waren. E-Mail ist f=FCr mich sehr wichtig um den Kontakt zu meinen Freund=
en
und Schwestern zu halten. Sie sind wie kurze oder lange Telefongespr=E4ch=
e.
Mit Deutschland bin ich =FCber DIE ZEIT verbunden und t=E4glich erhalte i=
ch
den Online Newsletter von Spiegel.de. So das mir vieles nicht fremd ist,
wenn ich wieder in Deutschland bin. Manchmal f=FChle ich mich aber dennoc=
h
als k=E4me ich vom Lande. Zeitungen sind eben kein vollwertiger Ersatz f=FC=
r
ein Leben in Deutschland.
Nach sechs Wochen Leben aus dem Koffer freue ich mich wieder auf mein zu
Hause.
Frage: Hat Laos dich ausgesucht oder du Laos?
Antwort: Laos hat mich ausgesucht. Als mein Mann sich damals beim DED in
Berlin (heute Bonn) vorstellte, war eine Stelle in Laos frei und wir
sagten zu.
Frage: Die Art, wie du schreibst, deine Gedanken mitteilst, deine Sicht
dem Leser, der Leserin schenkst, finde ich sch=F6n im wahrsten sinne des
Wortes. Bist du Lehrerin? Ich las, dass du Matheunterricht vorbereiten
musst (seinerzeit).
Antwort: Nein, ich bin keine ausgebildete Lehrerin, komme eigentlich aus
der Pharmazie. Den Mathematikunterricht habe ich vor vier Jahren an der
VIS begonnen, da die Herangehensweise im Fach Mathematik, an einer
amerikanischen Schule, eine andere ist als in Deutschland. Vor allem in
der Grundschule. Ich stellte fest das die Grundsch=FCler kein Kopfrechnen
beherrschten und kleinere Verst=E4ndnisschwierigkeiten hatten. So
unterrichtete ich in zwei Wochenstunden (unentgeltlich) die deutschen
Grundsch=FCler.
Inzwischen bin ich von der deutschen Gemeinschaft f=FCr den deutsch
Unterricht angestellt.
Ich unterrichte mit Materialien der deutschen Fernschule in Wetzlar und
dem Institut f=FCr Lernsysteme in Hamburg. 14 Wochenstunden, ohne
Vorbereitungszeit.
Ich habe sieben Sch=FCler in vier Klassenstufen.
=20
Frage: Dann der Eintrag DED, das ist, wenn ich mich recht entsinne, der
Deutsche Entwicklungsdienst. Bist du bei dieser Institution engagiert?
Antwort: Lars hat den Vertrag f=FCr den DED, er ist Koordinator f=FCr den
Bereich Landwirtschaft.
Ich habe im letzten Dezember 25 Wochenstunden bei der Buchhaltung
geholfen.
Frage: Hast du Romane von der Autorin Donna Leon gelesen? Wenn nein, sie
schreibt Kriminalromane mit sozialkritischem Hintergrund.
Antwort: Nein, habe ich nicht. Die B=FCcherbeschaffung ist hier recht
schwierig. Viele meiner mitgebrachten B=FCcher habe ich schon mehrfach
gelesen. Man tauscht sich aus, schaut was die anderen deutschen in ihren
B=FCcherregalen haben und leiht aus.
Der DED hat inzwischen ebenfalls eine gro=DFe B=FCcherei. Schenkungen von
EntwicklungshelferInnen die wieder zur=FCck nach Deutschland gegangen sin=
d
und sich von ihren B=FCchern trennten.
Durch mein Laos Tagebuch habe ich schon einige Laosreisende kennen gelern=
t
und vielen von ihnen fragten freundlicherweise ob sie mir etwas mitbringe=
n
k=F6nnten aus Deutschland. Diese Angebote nahm ich immer sehr gerne an un=
d
habe mir meist B=FCcher mitbringen lassen. Meine Bibliothek konnte so um =
ein
dreifaches, der urspr=FCnglich mitgebrachten B=FCcher, anwachsen. Vielen =
Dank
den Besuchern, die auch Salon im Net Abonnenten sind.
Frage: Wie viel Stunden Zeitunterschied liegen zwischen Laos und
Westeuropa?
Antwort: Gerade hat in Deutschland die Sommerzeit begonnen, jetzt sind es
nur noch f=FCnf Stunden. Wenn ich aufstehe schl=E4ft Deutschland noch tie=
f und
fest. Au=DFerhalb der Sommerzeit sind es sechs Stunden Zeitunterschied.
Eine liebe Freundin rief mich eines Abends an, sie hatte nicht an den
Zeitunterschied gedacht und klingelte mich um zwei Uhr morgens aus dem
Bett. Sie entschuldigte sich wortreich und wollte gleich wieder auflegen.
Doc da ich wach war, habe ich gerne mit ihr gesprochen! Telefongespr=E4ch=
e
sind selten, ich h=E4tte es mir nicht verziehen gleich wieder ins Bett zu
gehen. Es wurde ein sehr sch=F6nes Gespr=E4ch.
Frage: Was h=E4lt dich am leben? Das Leben? =20
Antwort: Ein klares: Ja!=20
Ich denke nat=FCrlich auch nicht immer daran das das Leben ein Geschenk i=
st
und es gibt Situationen wo man dies ganz vergessen kann, doch wenn ich
daran denke, dann bin ich nicht nur dankbar lebendig zu sein, sondern auc=
h
daf=FCr, das ich in Laos leben kann und eine ganz andere Kultur kennen
lernen darf. Viele Leser des Tagebuches lesen das auch aus meinen
Eintr=E4gen heraus. Sie sprechen von der sp=FCrbaren Liebe, zu den Mensch=
en in
Laos, die man zwischen den Zeilen finden kann. Wenn mir das jemand
schreibt, dann wei=DF ich das ich richtig geschrieben habe und die Liebe =
zum
Ausdruck bringen kann.
F=FCr diese Fragen bedanke ich mich bei Jenny.
Weitere Fragen, bitte mit dem Betreff =84Autobiografisches=93 an
ilona.duerkop{at}laostagebuch.net=20
{at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at} {at}
=20
9. Sturz in die Literatur mit Perke K=FChnel
Sergej Bolmat; In der Luft, Verlag C.H. Beck, Eur. 24,90
Sergej Bolmats Roman beginnt buchst=E4blich =84in der Luft=93. Erik, ein =
junger
Russe Anfang Drei=DFig, ist auf dem Flug von New York nach Moskau.
Unverz=FCglich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war er seiner Mutte=
r,
die bereits 1987 nach Rom gegangen war, in den Westen gefolgt. Die Mutter
ist durch die illegale Ausfuhr und den Verkauf ihrer Antiquit=E4tensammlu=
ng
reich geworden. Inzwischen lebt sie in New York. Sie unterh=E4lt Erik mit
achttausend Dollar im Monat, weshalb sie v=F6llig verwundert ist, als er =
ihr
er=F6ffnet, dass er sein Leben grundlegend ge=E4ndert habe und nunmehr be=
i
einer Gesellschaft zur F=F6rderung verst=E4rkter Wirtschaftsbeziehungen m=
it
den Entwicklungsl=E4ndern arbeite. In deren Auftrag ist er auf dem Weg na=
ch
Moskau, um einen Fall von Kreditunterschlagung aufzukl=E4ren. Ein =84Bank=
er=93
hat Geld veruntreut.
Als Erik in Moskau eintrifft, stellt er fest, dass der T=E4ter ein alter
Kumpel aus der Schulzeit ist. Mit ihm taucht er ein in das =84neue Moskau=
=93,
in ein Milieu von unermesslichem Reichtum, mafi=F6sen Strukturen und Gewa=
lt
einerseits und Prostitution und Armut andererseits. Viele Personen treten
auf, ihre Lebensgeschichten werden angerissen, bevor der Erz=E4hlstrang
abbricht und neue Personen auftreten. Dadurch entsteht ein vielf=E4ltiges
Bild des Lebens im heutigen Moskau. Andererseits verhindern all=92 diese,
teilweise durchaus am=FCsant skurrilen Geschichten einen stringenten
Erz=E4hlfluss.
Jeanna, die zweite Hauptperson des Romans ist ebenfalls Anfang Drei=DFig.
Sie ist als Modell in den Westen gekommen und hat den =84deutschen
Langweiler Karl=93 geheiratet. W=E4hrend sie anfangs noch durch die
Modehauptst=E4dte Europas tourte, lebt sie jetzt in einer =F6den fiktiven
Provinzstadt in Deutschland nahe der holl=E4ndischen Grenze. Als eine
russische Freundin aus Modelltagen zu Besuch kommt, wird ihr bewusst, wie
langweilig ihr Leben geworden ist. Ihre Tr=E4ume vom Leben im reichen Wes=
ten
haben sich nicht erf=FCllt.
Auch dieser Erz=E4hlstrang wird verwoben mit den Geschichten anderer
--- CrossPoint v3.20 R
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